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Glossar

Strafaussetzung zur Bewährung

Bei einer Freiheitsstrafe von höchstens einem Jahr muss das Gericht die Vollstreckung zur Bewährung aussetzen, wenn zu erwarten ist, dass der Verurteilte künftig keine Straftaten mehr begeht. Bei Strafen bis zu zwei Jahren ist eine Aussetzung möglich, wenn zusätzlich besondere Umstände in Tat und Persönlichkeit vorliegen.

Begriff
Strafaussetzung zur Bewährung
Stand
12. September 2026

Was dahinter steckt

Rechtsgrundlage ist Paragraf 56 StGB. Bei einer Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten kann die Aussetzung trotz günstiger Prognose ausnahmsweise unterbleiben, wenn die Verteidigung der Rechtsordnung die Vollstreckung erfordert.

Eine Bewährungsstrafe ist keine mildere Strafe im eigentlichen Sinne, sondern dieselbe Freiheitsstrafe mit aufgeschobener Vollstreckung. Bei einem Verstoß gegen Bewährungsauflagen kann die Vollstreckung nachträglich angeordnet werden.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Paragraf 56 StGB, Strafaussetzung zur Bewährung, Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de,

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Stand dieser Angaben: 12. September 2026.