Glossar
Führungszeugnis
In das einfache Führungszeugnis werden nicht alle Verurteilungen aufgenommen: Geldstrafen bis 90 Tagessätze oder Freiheitsstrafen bis drei Monate bleiben bei einer Ersttat in der Regel außen vor, ebenso Verwarnungen mit Strafvorbehalt und bestimmte zur Bewährung ausgesetzte Jugendstrafen. Für Behördenzeugnisse und bei schweren Sexualdelikten gelten weitergehende Ausnahmen von diesen Erleichterungen.
- Begriff
- Führungszeugnis
- Stand
- 12. September 2026
Was dahinter steckt
Rechtsgrundlage ist Paragraf 32 Bundeszentralregistergesetz. Welche Eintragungen grundsätzlich in das Register aufgenommen werden, regeln die Paragrafen 4 bis 16 desselben Gesetzes, Paragraf 32 legt fest, welche davon in das Führungszeugnis übernommen werden.
Ob eine Verurteilung im Führungszeugnis erscheint, ist deshalb nicht allein eine Frage der Verurteilung selbst, sondern auch der Höhe der Strafe und der Art des angeforderten Zeugnisses.
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Paragraf 32 Bundeszentralregistergesetz, Inhalt des Führungszeugnisses, Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de,
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Stand dieser Angaben: 12. September 2026.