Glossar
Erstberatungsgebühr
Für ein erstes Beratungsgespräch mit einem Verbraucher darf ein Rechtsanwalt ohne abweichende Vergütungsvereinbarung höchstens 190 Euro netto verlangen, für eine Beratung oder ein schriftliches Gutachten höchstens 250 Euro netto. Diese Deckelung gilt nur gegenüber Verbrauchern, nicht gegenüber Unternehmen.
- Begriff
- Erstberatungsgebühr
- Stand
- 12. September 2026
Was dahinter steckt
Rechtsgrundlage ist Paragraf 34 Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Ohne gesonderte Gebührenvereinbarung gelten für die Beratung selbst die Vorschriften des bürgerlichen Rechts.
Wird tatsächlich ein Wahlverteidiger mit der Verteidigung beauftragt, richtet sich seine Vergütung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz oder einer gesonderten Honorarvereinbarung, nicht mehr nach der gedeckelten Erstberatungsgebühr.
Siehe auch
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Paragraf 34 Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, Beratung, Gutachten und Mediation, Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de,
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Stand dieser Angaben: 12. September 2026.